Ich bin Mitglied der AG Filmvermittlung und biete Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu unterschiedlichen Themen der Filmpraxis und -theorie an.
In Workshops für alle Altersstufen werden die Teilnehmenden in die Geheimnisse der Interviewführung eingeweiht und lernen, die technischen Aspekte (Kameraeinstellungen und -positionen, Licht, Ton etc.) durch Beispiele und Übungen kennen und selbst umzusetzen.
In Interviews mit Zeitzeug*innen oder selbstgewählten Interviewpartner*innen wird das Gelernte schließlich in die Praxis umgesetzt.
Ein Ergebnis des Workshops Interviewführung kann derzeit in der Ausstellung "Butter, Vieh, Vernichtung", die aktuell bis zum 9.11. in der Allgäuhalle in Kempten zu sehen ist, betrachtet werden.
Das hybride Genre der 'Mockumentary' eignet sich hervorragend, um mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Elemente der Reportage und anderer dokumentarischer Formate kennenzulernen und Themen von Glaubhaftigkeit, Authentizität, Fake-News etc. kritisch zu beleuchten.
In der Umsetzung von Mockumentaries zu eigenen Themen lassen sich Utopien und Dystopien gestalten und Ideen zur Veränderung der eigenen Gegenwart humorvoll und experimentell durchspielen und als Diskussionsgrundlage für die ganze Schule und das nähere und weitere Umfeld dienen.
Geeignet vor allem für Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse.
Der Workshop wurde bisher in unterschiedlichen Kontexten durchgeführt: u.a. SEEN & HEARD in Kooperation mit: Humboldt-Universität zu Berlin, Gripstheater Berlin, Hamburger Bahnhof, Universität Malta, Universität Wrozwaw
Begleitend zum Dokumentarfilm „ANIMA – die Kleider meines Vaters“ werden Workshops und Q&A-Gespräche angeboten, die einen vertieften Einblick in die Themen Identität, Geschlechterrollen und familiäre Prägungen geben. Die Workshops richten sich an Schulen, Filmgruppen und interessierte Einrichtungen und verbinden Filmvorführung, Reflexionsübungen und moderierte Gespräche über persönliche und gesellschaftliche Rollenbilder. In anschließenden Q&A-Sessions haben Teilnehmende die Gelegenheit, Fragen zum Film, zum Entstehungsprozess und zu den biografischen Hintergründen zu stellen. Ziel ist es, einen geschützten Raum zu schaffen, in dem über Selbstbestimmung, queere Perspektiven und familiäre Beziehungen offen gesprochen werden kann.
Der Workshop führt Kinder spielerisch in die Welt des Animationsfilms ein. Durch einfache Stop-Motion-Techniken entdecken die Teilnehmenden, wie aus einzelnen Bildern bewegte Geschichten entstehen. Mit bunten Materialien wie Knete, Papierfiguren oder kleinen Alltagsgegenständen entwickeln die Kinder eigene Figuren und kurze Szenen, die sie gemeinsam filmen und vertonen. Die Übungen fördern Kreativität, Teamarbeit, Ausdrucksfähigkeit und grundlegendes Verständnis für filmische Gestaltung. Der Workshop ist so aufgebaut, dass Kinder ohne Vorkenntnisse unmittelbar ein Erfolgserlebnis haben und am Ende einen selbstgemachten Mini-Animationsfilm mit nach Hause nehmen können.